Tipps zur Zahnpflege 2017-08-17T14:39:03+00:00
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Zahnpflege

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Tipps für die richtige Pflege
von Zähnen und Zahnprothesen

Tipps für die richtige Pflege
von Zähnen und Zahnprothesen

Wie soll man die Zähne und seinen wertvollen Zahnersatz pflegen?

Die richtige Putztechnik, den Umgang mit Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnseide und anderen Hilfsmitteln, zeigt Ihnen Ihr Zahnarzt oder die Dentalhygienikerin gerne abgestimmt auf Ihre individuellen Bedürfnisse. Kronen, Brücken, kombinierter Zahnersatz und Inlays sind so hergestellt, dass sie auch durch eifriges Zähneputzen nicht beschädigt werden können. Es gibt jedoch eine Ausnahme: zahnfarbene Kunststoffe.

Worauf ist beim Zähneputzen zu achten?

Die richtige Putztechnik, den Umgang mit Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnseide und anderen Hilfsmitteln, zeigt Ihnen Ihr Zahnarzt oder die Dentalhygienikerin gernegerne abgestimmt auf Ihre individuellen Bedürfnisse. Kronen, Brücken, kombinierter Zahnersatz und Inlays sind so hergestellt, dass sie auch durch eifriges Zähneputzen nicht beschädigt werden können.

Worauf ist beim Putzen von Kunststoff-Ersatz zu achten?

Kunststoffinlays, Füllungen, Kunststoffkronen und -brücken die mit zahnfarbenen Kunststoffen hergestellt werden, haben nicht die gleichen mechanischen Eigenschaften wie Keramik. Daher kommt es bei Kunststoffen durch den Einsatz moderner Zahnpasten, welche abrasive Stoffe enthalten, zu einer Abtragung und Schädigung der Kunststoffoberflächen. Dies führt zu Rauigkeiten an den Oberflächen und entsprechenden Ablagerungen von Zahnbelägen. Das ist auch der Grund, warum heute Kronen oder Brücken mit Keramik verblendet werden.

Von Focus empfohlene Zahnärzte in Diez und der Region

Wir freuen uns, dass wir dieses Jahr zu den von Focus empfohlenen Zahnärzten der Region gehören.

Richtige Ernährung

Zähne und Kauapparat brauchen Arbeit, das heißt etwas zu beißen und zu kauen, um funktionstüchtig zu bleiben. Besonders geeignet sind folgende Lebensmittel:

 + Vollkorn- und Knäckebrot, abgelagertes Mischbrot, Zwieback, rohes Obst und Gemüse, Nüsse und Fleisch

 + feste faserreiche Nahrung, die nicht an den Zähnen klebt und deshalb kaum Beläge bilden kann

 + Zucker ist der Hauptfeind der Zähne, deshalb möglichst wenig zuckerhaltige Nahrungsmittel bzw. danach sofortige Reinigung

 + lieber größere Mengen Zucker bei wenigen Gelegenheiten als ständig kleine Mengen über den Tag verteilt

 + vor dem Schlafengehen keinesfalls ein süßes Betthupferl ohne anschließendes Putzen

 + Kindern keine zuckerhaltigen Flüssigkeiten wie zuckerhaltige Instant-Tees, Kakao, Limo, Cola und Fruchtsäfte über längere Zeit im Fläschchen anbieten, sondern wenn überhaupt dann aus einer Lerntasse trinken lassen.

 + möglichst ungesüßte selbstgebrühte Kräuter- und Früchtetees geben

 + während der Schwangerschaft werden schon in der 6. bis 8. Schwangerschaftswoche die sog. Zahnleisten des Kindes gebildet, die Verkalkung der Milchzähne beginnt bereits im 4.Schwangerschaftsmonat. Dies zeigt, wie wichtig eine optimale Calciumversorgung der Mutter ist.

 + Bevorzugen Sie zahnschonende Süßigkeiten, die mit Saccharin, Xylit oder Sorbit gesüßt sind. Einige Hersteller kennzeichnen diese zahnfreundlichen Produkte mit dem ZAHNMÄNNCHEN MIT SCHIRM.

Gesunde Zähne bis ins hohe Alter, aber wie?

Über 90% der Bevölkerung leidet an Erkrankungen der Zähne und des Zahnbettes, die meisten an Zahnkaries (Zahnfäule) und Parodontopathien (Erkrankungen des Zahnhalteapparates).
Vorbeugen kann man durch

 + richtige Ernährung
 + häusliche Mundhygiene
 + Zahnhärtung durch Fluoride
 + zahnärztliche Vorsorge
 + PZR durch Fachpersonal

Sachgerechte Zahnpflege

 + Der Zahnbelag: Er darf sich nicht längere Zeit auf der Zahnoberfläche festsetzen. Deshalb müssen die Zähne am besten nach jeder Mahlzeit, zumindest aber nach dem Frühstück und vor dem Schlafengehen mindestens zwei Minuten lang gründlich geputzt werden.

 + Die Zahnbürste: Sie sollte mittelhart sein, eine harte kann das Zahnfleisch verletzen, eine weiche kann bei empfindlichem Zahnfleisch genommen werden. Der Bürstenkopf sollte kurz und dicht bestückt mit Kunststoffborsten sein. Zahnbürste niemals länger als 2-3 Monate benutzen. Eine neue Zahnbürste entfernt 30% mehr Zahnbelag als eine 3 Monate alte!

 + Die Putztechnik:  Kräftig schrubben darf man nur noch auf den Kauflächen. Die Außen- und Innenflächen werden mit Rüttel- oder Kreisbewegungen bearbeitet, und zwar immer von Zahnfleisch in Richtung Zahn, also von ROT NACH WEIß. Zur Kontrolle der richtigen Putztechnik können sog. Plaquefärbetabletten aus der Apotheke nach der Zahnreinigung gekaut werden. Dabei werden noch vorhandene Plaquereste rot gefärbt – eine interessante Erfahrung für Kinder und Erwachsene. Sie sollte einmal vom Zahnarzt demonstriert werden – rufen Sie uns an: 06431-2531.

 + Elektrische Zahnbürsten: Sie sind eine gute Anschaffung
und erleichtern die Arbeit sehr.

 + Zahnpflege-Kaugummis: Für die Reinigung zwischendurch oder in Ausnahmefällen statt Zahnbürste sind eine gute Sache. Inzwischen gibt es auch zahnpflegende Pastillen und Bonbons für Personen, die keine Kaugummis kauen können (z.B. Gebissträger). Sie haben eine neutralisierende Wirkung auf entstandene Säuren.

 + Zahnpasta: Sie erleichtert den Reinigungsvorgang und wirkt neutralisierend auf Säuren. Es gibt eine große Auswahl an Inhaltsstoffen, die ergänzende Wirkung auf Zahnfleisch (adstringierend, kräftigend) und Zahn (reinigend durch Schleifpartikel oder Enzymwirkung etc.) haben.
Fluoridhaltige Zahnpasta härtet den Zahn. Kinder, die beim Putzen noch Zahnpasta schlucken, sollten spezielle Kinderzahnpasta mit vermindertem Fluoridanteil nehmen.

 + Zahnseide: Sie ist zur Reinigung der Zahnzwischenräume unentbehrlich und wird leider oft vernachlässigt. Nur hiermit können die Beläge im Interdentalbereich (zwischen den einzelnen Zähnen) erreicht werden. Zahnseide sollte möglichst ungewachst sein, da diese besser reinigt, und evtl. mit Fluorid getränkt sein. Für Anfänger wird die gewachste Zahnseide empfohlen, da sie weniger einschneidet.

 + Interdentalbürsten: Sie werden nur bei größeren Zahnzwischenräumen benötigt, auch sie reinigen die Zahnzwischenräume.

 + Zahnhölzer: Sie sollten nur in der abgeschrägten Dreikantform benutzt werden und keine Billigware, die splittern kann.

 + Mundwasser: Gibt es heute nicht mehr nur für frischen Atem. Moderne Spüllösungen werden prophylaktisch und therapeutisch bei Karies und Parodontitis angewendet. Sie enthalten Fluoride und/oder desinfizierende Bestandteile zur Bekämpfung der Plaque-Bakterien.

 + Mundduschen: Sie entfernen Speisereste aus den Zahnzwischenräumen und können als Zusatz zur täglichen Mundhygiene eingesetzt werden.

Zahnhärtung durch Fluoride

Bei der Fluoridierung werden durch Aufbringen von fluoridhaltigen Zahnpasten, Gelen und Lacken (letztere nur vom Zahnarzt) den Zähnen Fluorid zugeführt. Diese lagern sich in den Zahnschmelz ein und stärken seine Struktur. Dadurch wird der Zahn widerstandsfähiger gegen die Säureangriffe. Empfohlen wird neben der Benutzung fluoridhaltiger Zahnpasta ab dem 6.Lebensjahr die Anwendung eines Fluoridgels 1mal wöchentlich. Fluoride wirken 3-fach, sie

 + fördern die Mineraleinlagerung in die Zähne
 + verringern die Säurelöslichkeit des Zahnschmelzes
 + hemmen den bakteriellen Stoffwechsel im Zahnbelag

Die Fluorideinnahme in Form von Tabletten hat besondere Bedeutung während der Bildung der ersten Zähne, also vom Säuglingsalter an. Hier eine Übersicht über altersabhängige Maßnahmen zu Fluoridierung der Zähne:

 + Säuglinge bis Kinder unter 2 Jahren
1 Tablette mit 0.25mg Fluorid täglich, mit Vitamin D kombiniert zur Rachitisprophylaxe, werden am besten abends vor dem Schlafen gegeben

 + Kinder ab 2 Jahre
Zusätzlich 2 x täglich Zähneputzen mit einer Zahnpasta ohne Fluorid (siehe Ergänzung unten)

 + Kinder ab 3 bis unter 6 Jahren
1 Tablette mit 0,5mg Fluorid, zusätzlich 2 x täglich Zähneputzen mit einer Kinderzahnpasta mit reduziertem Fluoridgehalt.

 + Kinder ab 6 Jahren
1 Tablette mit 1,0mg Fluorid, zusätzlich 3 x täglich Zähneputzen mit einer Fluoridzahnpasta ( nicht mehr Kinderzahnpasta, wenn Zahnpasta nicht mehr verschluckt wird ), zusätzlich 1 x wöchentlich Anwendung eines Fluoridgels (apothekenpflichtig), zusätzlich 2 x jährlich Applikation eines Fluoridlacks durch den Zahnarzt

 + Jugendliche und Erwachsene
3 x täglich Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta, zusätzlich 1 x täglich fluoridhaltige Spüllösung nach dem Zähneputzen, empfehlenswert 1 x wöchentliche Anwendung eines Fluoridgels und Gebrauch von fluoridiertem Speisesalz im Haushalt.

Die Fluoridtabletten können bei größeren Kindern evtl. weggelassen werden, wenn als Alternative im Haushalt fluoriertes Speisesalz (Jodsalz mit Fluor) verwendet wird. Eine Überdosierung von Fluorid macht sich mit grauen Flecken auf dem Zahnschmelz bemerkbar. Im Zweifelsfall den Zahnarzt konsultieren, weil der das individuelle Kariesrisiko einschätzen kann.

Keramik- oder Kunststoffverblendete Kronen?

Die Keramiktechnologie hat sich in der Zahnprothetik weiter entwickelt, so dass heute industriell vorgefertigten, hochdichten Keramikkörper als Rohmaterial gefertigt werden. Diese Zirkonoxydkeramik werden über computergesteuerte Frästechnik zu individuellen vollkeramischen Inlays, Kronen, und Brücken verarbeitet. An die Keramik legen sich, im Gegensatz zu Kunststoff, keine Beläge an. Zudem ist sie abrasionsstabil – nutzt sich also nicht ab.

Zahnärztliche Vorsorge

Durch regelmäßige Besuche beim Zahnarzt hat dieser Kontrolle über evtl. doch auftretende Karies oder Parodontitis (im Volksmund Parodontose). Er kann einen Fluoridlack mit Langzeitwirkung auf die Zähne auftragen. Durch eine sog. Fissurenversiegelung werden gefährdete Zahnbereiche im Vorfeld vor Karies geschützt.

Jugendliche von 6 bis 18 Jahren haben Anspruch auf das kostenlose Individualprophylaxe-Programm. Sie erhalten die Versiegelung der großen Backenzähne kostenlos, wenn die halbjährlichen Kontrolluntersuchungen mit Flouridierung eingehalten werden.

Ein kranker Zahn kann weitere Erkrankungen des Körpers zur Folge haben. An der Wurzelspitze toter Zähne oder in entzündeten Zahnfleischtaschen können sich Eiterherde bilden, die Bakterien und Giftstoffe in den Blutkreislauf abgeben. In manchen Fällen, z.B. wenn der Körper geschwächt ist, können diese an Knochen, Gelenken, Nerven, Muskeln, Augen, Ohren, Mandeln, Magen, Nieren, Herz-und Blutgefäßen angreifen. Dies führt zu vielfältigen Folgeerkrankungen.

Das Recall-System

Um vorzubeugen, sollten Sie in regelmäßigen Abständen eine Professionelle Zahnreinigung bei Ihrem Zahnarzt durchführen lassen. Unsere Praxis bietet ein Recall-System an, das Sie an Ihren nächsten Vorsorgetermin automatisch erinnert – nie mehr verpasste Vorsorgetermine!

Unsere zahnärztlichen Leistungen von Alterszahnmedizin bis Zahnästhetik. Damit Sie sich wohlfühlen können:
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Damit Sie sich wohlfühlen können:
Zahnheilkunde für die ganze Familie

Zahnheilkunde

Auch wenn Sie bei jedem Zahnarzt nur noch von Implantologie, Bleaching oder Veneers lesen – wir bieten Ihnen selbstverständlich auch eine Beratung zu allen zahnmedizinischen Standard-Fragen und Zahnbehandlungen von
A bis Z.

Hier finden Sie eine Übersicht zu unseren Leistungen >>>

PZR – Professionelle Zahnreinigung

Professionelle Zahnreinigung

Zur Prophylaxe-Behandlung oder Professionellen Zahnreinigung (auch kurz PZR genannt) durch geschultes Fachpersonal gehört das Entfernen aller Zahnbeläge mit speziellen Instrumenten, sowie die gründliche Politur und die Fluoridierung der Zähne …

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Schmerzfreie Zahnbehandlung für Angstpatienten

Schmerzfrei

Schmerzen – egal bei welchem Eingriff – müssen nicht sein. Von der örtlichen Betäubung bis zur Analgo-Sedierung, einer Behandlung im Dämmerschlaf, können Sie sich als Angstpatient entspannt und ohne Angst behandeln lassen.

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